O-STERN

Als ich dieses Bild auf dem Weihnachtsbrief unserer Freunde sah, musste ich zuerst schmunzeln. Mein zweiter Gedanke war: Warum nicht? Weihnachten und Ostern gehören zusammen. Beides sind zentrale christliche Feste. In beiden zeigt sich Gottes Zuwendung zu den Menschen auf besondere Art und Weise. Zu Weihnachten feier ich das große Wunder, dass Gottes Liebe in diesem Jesus Mensch wird - und damit anfassbar und konkret. Wie Jesus handelt und Menschen begegnet, wie er mit ihnen spricht, genau so ist Gottes Wesen. Zu Ostern feier ich, dass die Vergebung und Liebe Gottes, die er in Jesus offenbart, alle Gewalt und Brutalität der Menschen überwindet. Jesus Christus, der Auferstandene, ist der Lebendige nicht nur damals in Israel, sondern weltweit und für immer. - Mit dem Kunstwerk »O-STERN« verbinde ich auch den »Stern von Bethlehem«, also die »Geschichte von den Sterndeutern«. Sie lassen sich von diesem Himmelszeichen leiten und finden, als Menschen, die an andere Götter glauben, Jesus Christus. - In einer lustigen Glosse im Radio meinte der Autor: Der »Stern von Bethlehem« bedeutet für mich »Hier bist du richtig!« Das finde ich stark: Mich von Gottes Zeichen leiten zu lassen - da »bin ich richtig«. Jesus finden und immer wieder neu entdecken - da »bin ich richtig«! - Der »Stern von Bethlehem« hat mich schon lange fasziniert. Ich habe dazu ein Gedicht von Manfred Hausmann vertont; so entstand das Lied »Weihnachtsstern« - HIER reinhören (Nr. 12 Weihnachtsstern; besser noch auf Spotify und anderen Plattformen). Ein weiteres Lied, das mir bei diesem Kunstwerk O...STERN in den Sinn kommt, stammt aus Frankreich: "O komm, du MorgenSTERN!"; es ist im 15. Jahrhundert entstanden; ein Lied voller Sehnsucht: Möge der »Morgenstern« unser Dunkel in Licht verwandeln! Möge es Frieden geben! Mögen wir vom Bösen befreit werden! Mögen wir eine enge, vertrauensvolle Beziehung zu Gott haben! - Veröffentlichung des Bildes mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Gabriele Benz, Copyright bei Gabriele Benz.

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